Wie kann man Profanität am Arbeitsplatz beseitigen?

Laut James O'Connor, dem Autor des Buches "Cuss Control", überwiegen die Negativen der Profanität die positiven Aspekte. Unabhängig davon, ob sich Arbeiter für Profanität als Belüftungsform oder als gelegentliche Ausdrucksform entscheiden, kann dies zu einer Störung des Zusammenhalts der Arbeitsteams führen. Als Inhaber eines kleinen Unternehmens können Sie den Respekt der Mitarbeiter untereinander und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit fördern, indem Sie die Verwendung alternativer Sprache fördern.

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Erstellen Sie eine kostenlose Umfrage zu einem Online-Service - Survey Monkey, Zoomerang -, um die Mitarbeiter zu befragen, ob in der Arbeitsumgebung Profanität vorhanden ist und wie sie sich darüber fühlen. Erlauben Sie Mitarbeitern, ihre Meinungen anonym auszudrücken. Nehmen Sie an der Umfrage selbst teil, um Ihre Antworten in die Ergebnisse aufzunehmen. Besprechen Sie die Ergebnisse der Umfrage mit Ihren Mitarbeitern, einschließlich der Nachteile des Gebrauches von Obszönitäten und der Vorteile einer alternativen Sprache. Wenn Sie die Mitarbeiter um Input bitten und in die Diskussion einbeziehen, können sie die Entscheidung über den Gebrauch von Profanität übernehmen.

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Geben Sie an, dass Sie Profanität am Arbeitsplatz beseitigen möchten. Sagen Sie den Mitarbeitern, dass die Regel "Keine Profanität" Teil der Unternehmenspolitik ist. Stellen Sie den Beschäftigten die Konsequenzen des Fluchens vor, z. B. dass die erste Straftat eine mündliche Mahnung darstellt, die zweite eine schriftliche Mahnung und die dritte eine Suspendierung oder Kündigung zur Folge hat. Geben Sie an, dass die Folgen innerhalb der nächsten 30 bis 60 Tage wirksam werden. Legen Sie die neue Richtlinie schriftlich fest und fügen Sie sie dem aktuellen Mitarbeiterhandbuch hinzu.

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Machen Sie ein Brainstorming mit den Mitarbeitern und erstellen Sie eine Liste akzeptabler Wörter, die anstelle von Fluchwörtern verwendet werden sollen. Zu den akzeptablen Wörtern gehören Adjektive, Ausrufe oder Unsinnwörter.

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Kündigen Sie einen "Profanity Free" -Wettbewerb an. Teilen Sie die Arbeiter in Teams auf und geben Sie ihnen die Möglichkeit, einen Teamnamen zu wählen. Ernennen Sie für jedes Team Teamkapitäne. Veröffentlichen Sie ein Trockenlöschbrett an einem zentralen Ort mit dem Namen jedes Teams. Schreibe "Siege" und "Verluste" unter den Namen der Teams. Teilen Sie den Mitarbeitern mit, dass sie ihrem Mannschaftskapitän Vorfälle von Obszönitäten melden sollen. Weisen Sie die Mannschaftskapitäne an, jeden Tag unter "Siege" ein Zeichen zu setzen, wenn niemand in ihrem Team mit Obszönitäten berichtet oder an diesem Tag Zeugen mit Obszönitäten war. Wenn ein Teammitglied Profanität verwendet, muss der Teamkapitän in der Kategorie "Verluste" ein Zeichen setzen. Lassen Sie den Wettbewerb 30 bis 60 Tage laufen, ohne die disziplinarischen Konsequenzen umzusetzen. Am Ende des Wettbewerbs erhält das Team mit den meisten Siegen einen Preis, z. B. ein Mittagessen mit Catering.

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Senden Sie die Liste der alternativen Wörter per E-Mail an alle Mitarbeiter des Unternehmens zusammen mit einer Kopie der neuen Richtlinie, die Profanität verbietet. Schlagen Sie den Mitarbeitern Möglichkeiten vor, ihren Fluchtrieb einzuschränken, z. B. indem Sie sich von einer Situation befreien, in der sie sich ärgern, oder sich vorstellen, dass sich ein kleines Kind zu jeder Zeit in Reichweite befindet.

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Stellen Sie ein Zeichen, dass "Dies ist ein Arbeitsplatz ohne Profanität" oder "Halten Sie Ihre Sprache sauber" in Bereichen wie der Mitarbeiterlounge und den Toiletten. Dies wird dazu beitragen, Mitarbeiter zu motivieren.

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Teilen Sie Erfolge bei Firmentreffen. Erlauben Sie den Arbeitern, über ihre Kämpfe zu sprechen, indem Sie ihre profanen Gewohnheiten brechen, und loben Sie ihre Bemühungen um die Änderung.

Tipps

  • Bitten Sie die Mitarbeiter, sich subtil an das Ziel zu erinnern, wenn sie Zeuge von Obszönitäten sind. Schlagen Sie vor, dass Mitarbeiter ihren Zeigefinger an die Lippen berühren, wenn sie einen Kollegen schwören hören.
  • Der "Profanity Free" -Wettbewerb basiert auf Selbstberichterstattung. Mitarbeiter müssen für genaue Ergebnisse ehrlich sein.

Warnungen

  • Übe Geduld. Schlechte Gewohnheiten sind schwer zu brechen.
  • Setzen Sie als Chef ein Beispiel und verwenden Sie niemals Profanität bei der Arbeit.

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